Montag, 7. September 2009

Sonntag, 07. September 2009

"Take the A Train" (Jazzstandart) to Long Island Beach, Wetter noch super, sehr sandwindig, aber ganz weit hinten kamen schon die ersten kleinen Wölkchen an. War nur bis zu den Füßen drin, aber der Atlantik war recht angenehm, aber sehr aufgewühlt. Die Coastguard hat es nicht zugelassen, weit rein zu gehen. Auf der Promenade hat eine Rockband ein kleines Konzert gegeben. Wie man auf dem Foto sieht, wird jede Gelegenheit zum Werbungmachen genutzt. Wir waren zwar nur 2 Stunden dort, aber ich fand's super. Von uns aus war es knapp über eine Stunde Fahrt.
Auf der Suche nach einem Restaurant und vielen verschiedenen (Nicht-)Vorstellungen bin ich dann ins Apt zurück und habe mir ein doubletoasted Subway's Italian B.M.T. footlong bestellt. Fühle mich etwas krank, habe Vitamin C (die Tabletten kann man hier in der 1kg Dose kaufen) und viele gesunde Sachen eingekauft. Abends haben wir uns einen Film ausgeliehen und mal die Füße hochgelegt.

Samstag, 05. September 2009

Blauer Himmel, Sonne - auf zum Brunch im Hudson River Cafe am Hudson mit großem amerikanischem Frühstück, Cocktails und Live-Musik. Naja, der Hudson war zwar in der Nähe, aber nicht zu sehen. Leider uach kein All-you-can-eat oder Live-Musik wie angekündigt. Ok, habe dann das Omelette mit einigen von den in der Karte angegebenen Features bestellt. Wieder falsch: zwei davon. "Wo steht das alles?" haben wir uns gefragt, aber das ist ausschließlich der Kellnerin vorbehaltenes Spezialwissen. Dann sah man von der Livemusik nur einen Keyboardständer auf der Bühne. ??? Zumindest war das Wetter super und das Essen kam dann auch irgendwann (deren Computer sei abgestürzt - ist hier eine beliebte Ausrede, wie man feststellen muß).
Danach am Hudson vor dort, 133Str., bis zur 90 Str. am River entlang. Mittagsschlaf, das war dann auch echt nötig nach der Woche...
Abends waren wir dann im 230fifth. Bei dem Wetter muß man einfach eine der zahlreichen Rooftopbars besuchen. Diese ist ganz schön gemacht, mit Palmen auf dem Dach und einer großen Dachfläche mit Sitzmöglichkeiten. Die Drinks sind zwar etwas teuerer, aber dafür kein Eintritt.

Freitag, 04. September 2009 - VetLab

Nach der Nacht bin ich erst um 09:00 Uhr an die Klinik. Hatten heute wieder VetLab, aber der Assistenzarzt hatte keine Zeit, also haben wir alles selbst gemacht. Arterielle Zugänge für den Blutdruck, interkostaler Zugang, erste Hürde: Lugenverletzung. Der Thorax wurde schon voroperiert, somit war dort alles verwachsen. Naht und alles war gut. Schließlich lief die Narkose mit Isofluran (Narkosegas), somit hätten wir uns selbst auch ausnocken könnnen, wenn wir das Loch nicht verschlossen hätten. Perikard eröffnet und freipräpariert. Verletzung der Aorta - Naht. Dann 2 kreisförmige Sicherheitsnähte für die Kanülierung der Aorta gemacht. Plötlich Kammerflimmern (die Pulmonalarterie war kurz komprimiert). Nach mehreren direkten Defibrillationen, Norepinephrin (habe dort nix anderes), interner Herzmassage - Sinusrhythmus, great! Haben alle Kanülierungen soweit gemacht, bis wir im Prinzip an die Herz-Lungen-Maschiene angeschlossen hätten. Das machen wir hier aber nicht, das Material ist zu teuer, das Studenten-Labor kostet etwa 1000$ und die HLM etwa nochmal soviel.

Neben mir Fabian, Austauschstudent aus Freiburg, war jetzt für ca. 1 Jahr zum forschen hier.

Dann etwa 2 Stunden im Handyladen verbracht, 20 PC-Termianls, 3 Mitarbeiter, von denen einer immer an seinem Privathandy schreibt... Wegen 3$ zu wenig auf meiner Prepaidrechnung. Aber die Mitarbeiter können hier solche Probleme einfach nicht so schnell erfassen.
Heute ist ein neuer Mitbewohner eingezogen, Michael, bin ja in einem Twobedroom Apt mit Wohnzimmer, Küche, Bad.

Freitag, 4. September 2009

Donnerstag, 03. September 2009 - James Moody Quartett

Teaching über Herztransplantation. Der Oberarzt verlangt viel, man nimmt aber auch was mit. Kein Frontalunterricht, vorher gab's die Literatur, heute die Diskussion dazu.
Eine OP bei Prof. Adams, dann kurz bei Dr. Christian Etz gewesen, unser Studentenbeauftragter, auch ein Deutscher, der aber seinen Facharzt hier macht.
Abends: James Moody (tenor) im Iridium Jazzclub (1650 Broadway, 51 Str. West) mit Renee Rosnen (pno), Todd Coolman (b), Adam Nussbaum (dr). Bei den Ansagen vergisst man schon mal den einen oder anderen Titelnamen, Komponist oder Infos über seine eigenen Musiker, James nennt das "CRS" - can't remember stuff. Immerhin ist er schon 85 Jahre alt, was aber viel wichtiger ist - sein Spiel ist davon nicht betroffen. Ob Tenor, Querflöte oder Gesang: musikalisch auf top Niveau, aber mit einer guten Show. Der Drummer hat beispielsweise ein Solo mit seinen Fingern gespielt, das ist nichts neues, aber dann hat er seinen Hände ineinander gelegt und die Melodie des Titels damit - wie nennt man das? - geschnalzt?! Das war bisher der teuerste Jazzabend, aber dafür auch der Beste. Neben mir saßen Züricher, deren Tochter einen Kollegen von mir am Unispital kennt...
Dann Notfall-OP: hier geht es heiß her, und da meine ich nicht die OP selbst, sondern die amerikanischen Studenten mit der Fragen, wer an den Tisch geht. Jeder will, einer daft, hier gibt es keine Kollegialität mit Absprache bezüglich "heute ich, morgen du", da sind Ellebogen gefragt. Morgen ist ja immerhin ein neuer Tag. Als die eine dann Lose machte, wurde es mir zu doof, habe mich dann zu den Anästhesisten gestellt, einiges gesehen und gelernt.

Donnerstag, 3. September 2009

Mittwoch, 02. September 2009

Die PC-Jungs haben es drauf - alles wieder da: Dateien, E-mails, Kontatke. Wow!
Heute einen pediatric case mit VSD (Ventrikelseptumdefekt) bei Dr. Nguyen gesehen. Es kommt echt auf den PA (physicians assistent) an, wieviel man als Student am OP-Tisch machen darf oder nicht. Es geht sowieso um nichts großes, aber es gibt schon Unterschiede in der Behandlung. Was mir allerdings auffällt, dass manche die "Einheimischen" von sich aus teachen und mit uns "Ausländern" nicht einmal reden.
US Open: Eintrittskarten-Rückseite in Schrifgröße 5 irgendwo inmitten eines Textblockes: keine Rucksäcke erlaubt. Zum Glück gibts ja die kostenintensive Aufbewahrung.
Die Spiele super - 1. Roger Federer gegen Simon Greul. Federer hat in 3 Sätzen gewonnen(6-3, 7-5, 7-5), aber in der Mitte wurde es mal kurz spannend, als Federer 3 Spiele hinten lag. Dann Serena Williams gegen Melinda Czink (6-1, 6-1) - hier war klar wer gewinnt, bin dem Rush entgangen und vor Ende los.

Dienstag, 1. September 2009

Dienstag, 01. September 2009 - Kenny Werner Quintett

Teaching über Ösophagusverletzungen, Literaturrecherche. War beim Compution für meine Outlookwiederherstellung, die Datei ist auf dem Ghost-Server riesig, aber extracted small, die Jungs haben aber eine Idee - let's see tomorrow.

War auf dem Dach des MS Medical Centers, 31. Stock, das andere Bild ist von der Eingangshalle. Hier sieht man eine von zwei "halben" Pyramiden-Glaskonstruktionen, die von dem Architekten der Glaspyramide des Louvre Ieoh Ming Pei bei einer generellen Erweiterung und Sanierung 1983-92 hinzugefügt wurden. Immerhin gehört das MS zu den Besten Krankenhäusern der USA, im Gesamtvergleich auf Platz 19, einzelne Abteilungen besser. Z.B. kam der Chef der Herzchirurgie Prof. David H. Adams von Harvard nach NYC.


Abends im Blue Note (131 West 3rd Street). Tischreservierung, Bar ist meinstens zu weit weg. D.h. aber nicht, dass ich einen festen Platz habe, musste also rechtzeitig da sein. So ist das auch im Kino. War eine Stunde vorher dort und saß dann auch mittig vor der Band - great!
Also: Kenny Werner Quintett (Piano) feat. Randy Brecker (tp), David Sanchez (tenor), Scott Colley (bass) und Antonio Sanchez (drums). Das Konzert selbst war super, nur etwas kurz - 5 Titel, ca. 1h Spielzeit. Es ist zwar so üblich, dass man pro Set bezahlt, aber hier war die Zeit echt kanpp bemessen. Fanden auch die Reporter vom Jazzmagazin. Im Vergleich zum letzten Konzert war das aber eher meine Richtung...

Montag, 31. August 2009

Morgens war Pubmed-Recherche angesagt - habe noch ein paar Themen aus Europa mitgebracht, die echt spannend sind. Dann auf den Operateur gewartet, die etwas höher gestellten sind nämlich nicht an mehreren Krankenhaus beschäftigt...
Coractatio aorae beim 8 Tagen alten Neugeborenen. Heute kamen drei neue Studenten. Der eine kommt aus Puerto Rico, waren dann abends noch vor der Metropolitan Opera am Lincoln Square. Die ganze Woche werden unter freiem Himmel in HD Operaufführungen gezeigt. Eintritt frei und das ZDF war auch da: Puschkin's Eugene Onegin in einer Oper von Tschaikovsky. Dmitri Hvorostovsky als Onegin und Renèe Fleming als Tatiana.