Bei der Kontrolle im JFK musste ich sogar die Schuhe ausziehen. Singapore Airlines ist top - es gibt einfach die ganze Zeit Service, viel Essen und die neusten Kinofilme. Gut gelandet, keine Zollkontrolle. Schell die Koffer holen und raus...
Samstag, 2. Januar 2010
Samstag, 10. Oktober 2009 - Abreise
... bis 04:00 Uhr und von 08:00 bis 10:30 - endlich fertig. Mit dem Taxifahrer verhandelt (JFK Transfer 45$, aber wenn der Fahrer über eine Brück mit Toll fährt +5$). Musste aber vorher noch zum MOMA, etwas für einen Kollegen besorgen - das ist die andere Richtung und die Strassen war voll oder gesperrt (Columbus Day). Also 55$ komplett. Zwischendrin wurden wir umgeladen, der Fahrer hatte wohl noch einen anderen Termin (oder er dacht, dass er am Columbus Day mit kleinen Fahrten in 1h mehr verdienen würde, als wenn er uns zum Flughafen uns zurück fähre). Subway wäre besser gewesen, aber wir hatten zuviel Gepäck, für 30 Min. Fahrt nicht schlecht. Irini ist gut eingecheckt und unterwegs. Ich musste warten. Hier gab es leider kein Vorab-Checkin, kaum Sitzmöglichkeiten, kein freies WiFi, keine Steckdosen, keine kostenfreien Gepäckwägen - wir haben es schon ganz gut in Frankfurt...
Freitag, 09. Oktober 2009 - Madame Tussauds
Letztes Frühstück im MS - meine eigene Mischung: Cerealien, Trauben, Rosinen, Walnüsse, Mandelsplitter und Vollmilch. Im Nespresso Shop (Madison Ave. zw. 65th und 66th Str.) eine Stange Sinatoba gekauft.
Madame Tussauds: man geht zuerst ganz hoch in den 9. Stock und gehts runter. Im 5. Stock war die Ausstellung schon vorbei und es ging durch das Notfalltreppenhaus runter zum Ausgang. Original NY Cheesecake. Souvenirs - verschiedene Läden haben unterschiedliche Preise. Der eine hat die I love NY Tassen günstig, der andere T-Shirts (Preisspanne von 1,2$ bis 4$ pro Stück). Unter allen, die ich probiert habe, war der Cheeseburger bei Goodburger am besten - einen letzten... Heute beginnt das Columbus Day Weekend und es waren schon einige Stände zu sehen. Heute fuhren wir Bus, um ein letztes Mal an der Upper Eastside hochzufahren (Subway ist schneller, aber man sieht nix). Packen und abends mit Jens noch eine 18" Famiglia Pizza gegessen.
Madame Tussauds: man geht zuerst ganz hoch in den 9. Stock und gehts runter. Im 5. Stock war die Ausstellung schon vorbei und es ging durch das Notfalltreppenhaus runter zum Ausgang. Original NY Cheesecake. Souvenirs - verschiedene Läden haben unterschiedliche Preise. Der eine hat die I love NY Tassen günstig, der andere T-Shirts (Preisspanne von 1,2$ bis 4$ pro Stück). Unter allen, die ich probiert habe, war der Cheeseburger bei Goodburger am besten - einen letzten... Heute beginnt das Columbus Day Weekend und es waren schon einige Stände zu sehen. Heute fuhren wir Bus, um ein letztes Mal an der Upper Eastside hochzufahren (Subway ist schneller, aber man sieht nix). Packen und abends mit Jens noch eine 18" Famiglia Pizza gegessen.
Donnerstag, 08. Oktober 2009 - Jersey Gardens
Ausgeschlafen, einen schnellen Philadelphia-Bagel vom Strassenverkauf und zum Outlet nach Jersey-Gardens. Es gibt Busse, die vom Port Authority Bus Terminal dieses direkt anfahren - hin/rück 10$ p.P. Es ist nicht mit Woodbury zu vergleichen, aber auch nicht schlecht. Größen, die in Woodbury schon ausverkauft waren, fand man hier noch. Viele Schuhe. Wie immer gilt: auf die Fähigkeit zum Dreisatz und Discountberücksichtigung kann man sich nicht verlassen. Wir wollten den letzten Bus nehmen und es warteten natürlich mehr Menschen, als dort rein gingen. Die Luft wurde dann schon heiß. Wir standen vorne in der Schlange, deshalb hab ich mir keine Sorgen gemacht. Es kamen dann auch zwei Busse, was aber die meisten nicht wussten. Natürlich gab es Vordrängler und die Stimmung war leicht aggressiv. Die hinten dachten, dass sie nicht mehr mitkommen würden. Kurz vorher kamen ein paar Taxen, die das natürlich ausnutzen wollten. Interessant wie sich plötzlich der Umgang verändert hatte.
Mittwoch, 07. Oktober 2009 - Astoria / Apollo
Special Bagel - roasted Sesame mit Bacon, scrambled egg und cheese [invented by Claus H. B.]. Nun ins MET (Metropolitan Museum of Art) - hier gilt suggested donation, aber wir haben natürlich bezahlt...
Astoria: hier gibt es einen griechischen Supermarkt, der genau die Produkte wie in Griechenland führt, danach Souvlaki tomata patata beim Griechen (Opa! Opa!) und bei Yaya's Bakery (= Oma's Bäckerei) ein paar Kleinigkeiten eingekauft. Im Grand Cafe Frapé getrunken (wie in Griechenland: teuer, viel Schaum, wenig Cafe), die Hygiene ist hier wohl zweitrangig (Schimmel am Hals der Wasserflasche). "Der hier wäre wohl gerne ein griechischer Laden gewesen" (siehe My Big Fat Greek Wedding). Spaziergang 30th Ave hoch - Steinway Ave rüber zum Broadway (in Queens gibt es auch einen) und zurück.
Abends: Amateur Night im Apollo Theatre in Harlem (125th Str. zw. 7th und 8th Ave). Diese findet jeden Mittwoch seit 75 Jahren statt, doch heute ist etwas besonders: der "Super Top Dog". Das Finale der Saison, in dem die Gewinner der einzelnen Shows nochmals um den Jahressieg kämpfen. Das Prinzip des Apollo: das Publikum entscheidet mit Jubel gegen "Boo" - manchmal ist es mehrheitlich, aber auch etwa gleich verteilt. Und dies kann auch schon nach wenigen Sekunden der Performance sein. Zunächst trat ein Soulsänger auf, um das Publikum anzutreiben, dann wurden die Regeln erklärt - Fairness (nicht Aussehen, Outfit, Hautfarbe etc. bewerten - nur das Talent). Hier traten schon Größen wie Michael Jackson, Alicia Keys und unzählige Jazzgrößen (Duke Ellington, Miles Davis, Billie Holliday), Bill Cosby usw. auf. Man kann sagen, dass das Apollo für Amerikanische Jazzgeschichte steht! Auf der Bühne befindet sich ein Stück des "Tree of Hope", der früher am Laffayette Theatre stand, aber neueren Gebäuden weichen musste. Die Musiker berühren ihn bevor sie ihre Performance starten. Nun kamen die "Stars of Tomorrow" mit Kindern zwischen 5 und 12 Jahren (hier ist nur Applaus erlaubt). Die Hausband begleitet meistens den Künstler, wenn die Musik nicht vom Band kommt.
Nun ging die Show los - eine singende Kontrabassistin, ein Sänger, ein Tänzer, ein Tanzpaar, ein Saxophonist, eien Sängerin, eine Tanzgruppe, ein Rapper... Zwischendrin die "Legends" section mit einem Tribut an Michael Jackson. Thriller ist mit 750 Mio. Platten das bestverkaufte Album aller Zeiten. Nach den Performances der judging part - Lautstärke des Jubels entscheidet. Es war eine lange und harte Entscheidung mit mehreren Anläufen - es gibt nur 1. und 2. Platz.
Dann ins Zanzibar (45 Str. @ 9th Ave) - Cocktails und super Fingerfoods.

Abends: Amateur Night im Apollo Theatre in Harlem (125th Str. zw. 7th und 8th Ave). Diese findet jeden Mittwoch seit 75 Jahren statt, doch heute ist etwas besonders: der "Super Top Dog". Das Finale der Saison, in dem die Gewinner der einzelnen Shows nochmals um den Jahressieg kämpfen. Das Prinzip des Apollo: das Publikum entscheidet mit Jubel gegen "Boo" - manchmal ist es mehrheitlich, aber auch etwa gleich verteilt. Und dies kann auch schon nach wenigen Sekunden der Performance sein. Zunächst trat ein Soulsänger auf, um das Publikum anzutreiben, dann wurden die Regeln erklärt - Fairness (nicht Aussehen, Outfit, Hautfarbe etc. bewerten - nur das Talent). Hier traten schon Größen wie Michael Jackson, Alicia Keys und unzählige Jazzgrößen (Duke Ellington, Miles Davis, Billie Holliday), Bill Cosby usw. auf. Man kann sagen, dass das Apollo für Amerikanische Jazzgeschichte steht! Auf der Bühne befindet sich ein Stück des "Tree of Hope", der früher am Laffayette Theatre stand, aber neueren Gebäuden weichen musste. Die Musiker berühren ihn bevor sie ihre Performance starten. Nun kamen die "Stars of Tomorrow" mit Kindern zwischen 5 und 12 Jahren (hier ist nur Applaus erlaubt). Die Hausband begleitet meistens den Künstler, wenn die Musik nicht vom Band kommt.
Nun ging die Show los - eine singende Kontrabassistin, ein Sänger, ein Tänzer, ein Tanzpaar, ein Saxophonist, eien Sängerin, eine Tanzgruppe, ein Rapper... Zwischendrin die "Legends" section mit einem Tribut an Michael Jackson. Thriller ist mit 750 Mio. Platten das bestverkaufte Album aller Zeiten. Nach den Performances der judging part - Lautstärke des Jubels entscheidet. Es war eine lange und harte Entscheidung mit mehreren Anläufen - es gibt nur 1. und 2. Platz.
Dann ins Zanzibar (45 Str. @ 9th Ave) - Cocktails und super Fingerfoods.
Dienstag, 06. Oktober 2009 - Chocolat Factory / Frankies & Johnnies
Frühstück im MSSM [am billigsten ist es an den Strasseverkäufen: 1,5-2$ für ein Bagel mit Philadelphia].
Williamsburg in Queens - der sozioökonomische Unterschied zur 5th Ave. ist hier deutlich. Zurück nach Manhatten und über die Brooklyn Bridge Richtung Fulton Street Mall mit zahlreichen Geschäften und Restaurants. Back to Union Square und in die Max Brenner Chocolate Factory zu einem Stück Chocolate-Pizza. Ist interessant und lohnt sich, aber entgegen unserer Vermutung ist das eine weltweite Kette.
Abends: Frankies & Johnnies Steakhouse (45th Str. @ 8. Ave) - vergeleichsweise teuer (zum Glück hatte wir einen MS-Gutschein: 100$ wert, aber nur 60$ bezahlt).

Abends: Frankies & Johnnies Steakhouse (45th Str. @ 8. Ave) - vergeleichsweise teuer (zum Glück hatte wir einen MS-Gutschein: 100$ wert, aber nur 60$ bezahlt).
Montag, 05. Oktober 2009 - Circle Line / Empire State Building
Mich im MSSM verabschiedet und noch Tickets für die Circle Line besorgt - 3h Rundreise um Manhattan. Der Teil im Norden war nicht ganz so interessant, da bin ich auch mal weggeknickt. Aber hier ein paar Fakten zur Fahrt: Manhattan ist Indianisch und bedeutet "Insel der vielen Hügel" - im Jahre 1560 gab es hier noch 576. Dei Freiheitsstatue wurde am 26.10.1886 noch einer 4,5-jährigen Bauzeit in einem öffentlichen Park in Frankreich eingeweiht. Long Island Beach ist mit 131 Milen Länge der längste Strand der USA. Es gibt 34.400 Restaurants in NYC. Der Central Park hat einen Grundstückswert von 529 Mrd. $. Be einem Brand 1845 fielen 700 Gebäude den Flammen zum Opfer. Daraufhin wurden auf jedem Gebäude Wassertanks (mit mind. 10.000 Gallons) installiert, die für die Löschung des eigenen Gebäudes, aber auch für benachbarte Gebäude benutzt werden konnten. Im Fußgängerbereich sieht man am Gebäuderand Hinweisschilder und Anschlüsse ("standpipes).
Aciclovier ist hier rezeptpflichtig, Cortisoncreme nicht. Ein Apotheker hätte sie mir so rausgegeben - zunächst wollte er mir die Creme für 180$ verkaufen, dann die kleine Tube mit 40$, die dann doch mehr kosten sollte - zuviel => abwarten.
Empire State Building bei Nacht, dann ins I Coppi (East Village, 9 Str. zw. 1st Ave und Ave A) zum Abendessen - sehr fein und für NY preiswert. Hier kocht noch Mama. Der Garten war überdacht und beheizt.
Aciclovier ist hier rezeptpflichtig, Cortisoncreme nicht. Ein Apotheker hätte sie mir so rausgegeben - zunächst wollte er mir die Creme für 180$ verkaufen, dann die kleine Tube mit 40$, die dann doch mehr kosten sollte - zuviel => abwarten.
Empire State Building bei Nacht, dann ins I Coppi (East Village, 9 Str. zw. 1st Ave und Ave A) zum Abendessen - sehr fein und für NY preiswert. Hier kocht noch Mama. Der Garten war überdacht und beheizt.
Sonntag, 04. Oktober 2009 - Lion King / Dizzy's
Heute gings gemütlich zum Times square ins Minskoff Theatre zum Lion King. Die Pläzte waren direkt unten in der Mitte im Orchester und die Show ist super! Jedem zu empfehlen!!
Danach zu JCP und Macy*s noch etwas bummeln - immer mit den Preisen aufpassen, denn Dreisatz ist schon viel verlangt und die Rabatte sind meistens nicht in der Kasse...Abends ins Dizzy's Club Coka Cola zu Karin Allyson (voc, pno) mit Lewis Nash (dr), Ed Howard (b) und Ralph Lehmann (gtr). Gutes Essen, schöner Ausblick und super Atmosphäre.
Montag, 12. Oktober 2009
Samstag, 03. Oktober 2009 - Woodbury II
Einkaufen von 10:00 bis 18:30 Uhr, habe noch nie so ein gut sortiertes, mit so vielen Geschäften und Marken ausgestattetes Outlet gesehen wir hier. Gut, dass ich eine Reisetasche mit Rollen hatte... Abends im Dallas BBQ mit Baby Spare Ribs und Maisbrot.
Freitag, 02. Oktober 2009 - Guggenheim
Auf meinem persönlichen NYC Frühstücksbagel sind scrambled eggs, bacon, cheese und BBQ Sauce. Dann Museum of Natural History, das dauert schonmal 3h. Central Park mit "the Mall", das ist ein langer Weg, der im Norden beginnt und im Bethadesa View endet.
Soho - hier kamen wir zu einem kleinen Markt im St. Patrick Youth Center, in dem junge Designer ihre Unikate präsentieren und verkaufen (Fr-So). Little Italy mit einer Pizza und sweet Cannelloni.
Abends im Guggenheim Museum eine Vernissage besucht. Das neue Thema in der Haupthalle war Kandinsky. Zu Disco-Grooves und Wein konnte man die Kunstwerke bewundern. [Clubbing im Guggenheim immer am ersten Freitag des Monats.] Die Schlange ging zwar um 2 Ecken des Blocks. Wir waren früh, aber das Warten hat sich gelohnt.

Soho - hier kamen wir zu einem kleinen Markt im St. Patrick Youth Center, in dem junge Designer ihre Unikate präsentieren und verkaufen (Fr-So). Little Italy mit einer Pizza und sweet Cannelloni.
Abends im Guggenheim Museum eine Vernissage besucht. Das neue Thema in der Haupthalle war Kandinsky. Zu Disco-Grooves und Wein konnte man die Kunstwerke bewundern. [Clubbing im Guggenheim immer am ersten Freitag des Monats.] Die Schlange ging zwar um 2 Ecken des Blocks. Wir waren früh, aber das Warten hat sich gelohnt.
Donnerstag, 01. Oktober 2009 - Statue of Liberty
Früh zur Statue of Liberty - wer auf die Krone will, sollte rechtzeitig online buchen. Das nächste freie Ticket hätte ich am 17.12.2009 bekommen. Bevor es am Battery Park auf die Fähre ging Sicherheitskontrollen wie am Flughafen, auf Liberty Island dann mehrmals und zu guter Letzt wurden wir während einem 20 Sek. Scan mit Luftdruck beschossen. Die Statue an sich ist ganz schön und es auch wert, aber einmal im Leben reicht. Wer nicht auf die Insel möchte, sondern nur möglichst nah heran, kann die kostenlose Staten Island Ferry benutzten. Danach wird man nach Ellis Island mit dem Museum of Immigrants übergesetzt. Das geht relativ schnell. Dann World Trade Center und Bagels (hab hier auch an einem meiner ersten Tage mit Claus welche geholt). Direkt am Ground Zero liegt das "21st Century", ein Modeladen mit Discount-Preisen für Top-Marken. Hier ist es immer voller Menschen.
Tiffany's, 5th Ave. - die haben schöne Sachen... Macy*s, Broadway, Rockefeller-Center, bei Magnolia-Bakery einen Mini-Cheesecake mit Makadamia-Nüssen und weißer Schokolade.
Abends Essen vom Mexikaner El Paso bestellt.
Abends Essen vom Mexikaner El Paso bestellt.
Mittwoch, 30. September 2009
Mittwoch, 30. September 2009
Mein Fellow hat schon um 06:00 Uhr geroundet und war schon fertig, als ich kam. Er ist in den OP, ich bin erkaeltet und wollte nicht rein - war meine Entscheidung und ist auch besser fuer den Patient, denke ich. Habe mir heute meine ganzen Papiere geholt.
Irini vom Flughafen abgeholt, der Zug hat heute 2h gebraucht, wofür normalerweise 1h nötig wäre. Dann direkt nach East Village ins Raj Machal. Es war schon 23:00 Uhr und die Kellner wollten wohl heim, denn das Hauptgericht kam vor der Vorspeise und abgeräumt wurde beim Hinlegen der Gabel.
Irini vom Flughafen abgeholt, der Zug hat heute 2h gebraucht, wofür normalerweise 1h nötig wäre. Dann direkt nach East Village ins Raj Machal. Es war schon 23:00 Uhr und die Kellner wollten wohl heim, denn das Hauptgericht kam vor der Vorspeise und abgeräumt wurde beim Hinlegen der Gabel.
Dienstag, 29. September 2009
Dienstag, 29. September 2009 - Chick Corea
"Mach nichts, ohne dass ich es dir sage" - heute wieder IOP. Hab mir dann ein Derma-Paper ausgedruckt und mich schliesslich in der Library selbst beschaeftigt.
Abends Chick Corea's Trio mit Stanley Clarke (b) and Lenny White (dr) im Bergen Performing Arts Centre in Engelwood. Um sein bekanntes Quartett RTF (Return to Forever) komplett zu machen, fehlt noch Al Di Meola (gtr). Das Hinkommen war schon etwas aufwaendiger (ca. 1h mit verschiedenen Bussen), aber das war es absolut wert! Eine Kleinstadt, wie man sie aus idyllischen amerikanischen Filmen kennt, in der alles noch in Ordnung scheint, die Strassen im Zentrum gepflastert sind, eine antike Uhr den offen gehaltenen Bahnhofsplatz schmückt, um den herum alle Strassen beginnen und kleine Geschäfte und Boutiquen sich aufreihen. War bei Wendy's einen original american Burger essen, in meinem Burgerranking gar nicht schlecht abgeschnitten.
Das Konzert war atemberaubend, habe selten so gute Musiker gehört, auch wenn es nicht ganz mein Stil war. Als Zugabe hier gerade "Spain". Corea hat mit dem Publikum eine "Frage-Antwort" Runde gemacht - er gab immer kurze Melodien vor und das Publikum sang sie nach. Die Leute waren ziehmlich gut...
Abends Chick Corea's Trio mit Stanley Clarke (b) and Lenny White (dr) im Bergen Performing Arts Centre in Engelwood. Um sein bekanntes Quartett RTF (Return to Forever) komplett zu machen, fehlt noch Al Di Meola (gtr). Das Hinkommen war schon etwas aufwaendiger (ca. 1h mit verschiedenen Bussen), aber das war es absolut wert! Eine Kleinstadt, wie man sie aus idyllischen amerikanischen Filmen kennt, in der alles noch in Ordnung scheint, die Strassen im Zentrum gepflastert sind, eine antike Uhr den offen gehaltenen Bahnhofsplatz schmückt, um den herum alle Strassen beginnen und kleine Geschäfte und Boutiquen sich aufreihen. War bei Wendy's einen original american Burger essen, in meinem Burgerranking gar nicht schlecht abgeschnitten.
Das Konzert war atemberaubend, habe selten so gute Musiker gehört, auch wenn es nicht ganz mein Stil war. Als Zugabe hier gerade "Spain". Corea hat mit dem Publikum eine "Frage-Antwort" Runde gemacht - er gab immer kurze Melodien vor und das Publikum sang sie nach. Die Leute waren ziehmlich gut...
Für den Heimweg habe ich mich schon verloren gesehen, nachdem 20 min. nach Fahrplanzeit immernoch kein Bus in Sicht war und ich auch nicht wirklich einen Plan B oder eine Karte hatte. Zum Glück...
Die kleinen Waschbären sollen hier im Central Park überall zu finden sein, nachts suchen sie sogar in der Umgebung nach Nahrung. Habe sie heute zum ersten Mal gesehen und dann gleich 2.
Montag, 28. September 2009
Montag, 28. September 2009
Der Fellow kam wieder ordentlich später, zum Glück habe ich mich da schon ein bißchen angepasst. Der Tag war ok. Diesmal lehrreich - es ist halt einfach typisch, sobald neue StudentINNen dabei sind, sprudeln plötzlich die Geister... Habe mir Halstabletten geholt, leider gabs kein Dobendan (oder Strepsils, wie es hier heißt), das Äquivalent hat mir nach wenigen Sekunden den Mund betäubt, nein danke! Um uns (Michael und ich) etwas zu kräftigen, haben wir uns am Abend 007's Goldfinger angeschaut.
Sonntag, 27. September 2009
Frühstück im Deli, danach gings mir nicht unbedingt gut... Konnte den ganzen Tag gut zum Arbeiten und zum Erholen nutzten, abends sind die beiden Kränkelnden ins Kino - Surrogates mit Bruce Willis, eine gute Unterhaltung für einen Sonntagabend. Danach durch den Central Park zurück an die Upper Eastside.
Samstag, 26. September 2009
Habe leider erst in meiner letzten Woche das kostenfreie Fitnessstudio entdeckt. Dann kurz Bummeln und ins Greenwich Village, um den Washington Arch aus weißem Marmor zu sehen. Im Film "Harry und Sally" lässt sie ihn hier aussteigen, nachdem sie zusammen nach NY gefahren sind. Wenn man sich richtig hinstellt, sieht man unter dem Bogen weit hinten das Empire State Building.
Abends Michael und ich - krank.
Washington Arch im Washington Square Park. Das Gebaude rechts hinten ist Park Avenue One.
Abends Michael und ich - krank.
Freitag, 25. September 2009
Heute erstmal 45 min. auf den Fellow gewartet, dann IOP (Indian Observation Programme) as usual. Bin noch auf ein Kongreß im Nachbargebäude, habe selbst noch was Sinnvolles für mich gearbeitet, um dann noch mit dem Professor zu rounden.
Abends Japan Festival in der Carnegie Hall - 300 Jahre alte japanische Musik ist schon interessant. Danach meinen neuen Roomfellows (Dimitri, Athen und Prashanth, India) noch mal das 230fifth gezeigt, bevor Dimitri abfliegt, aber bei dem schönen Wetter und keinem Eintritt lässt sich gut die Aussicht genießen.

Musste ja nochmal umziehen. Links die Aussicht aus dem 13. Stock meiner neuen Wohnung.
Abends Japan Festival in der Carnegie Hall - 300 Jahre alte japanische Musik ist schon interessant. Danach meinen neuen Roomfellows (Dimitri, Athen und Prashanth, India) noch mal das 230fifth gezeigt, bevor Dimitri abfliegt, aber bei dem schönen Wetter und keinem Eintritt lässt sich gut die Aussicht genießen.
Musste ja nochmal umziehen. Links die Aussicht aus dem 13. Stock meiner neuen Wohnung.
Donnerstag, 24. September 2009
Die OP lief noch, Leber musste wieder raus. "War nicht gut" sagte mein Fellow, medizinischer wurde seine Aussage aber auch bei Nachfrage leider nicht. Mittlerweile ist er knapp 60h wach. Es gibt Studien, die zeigen, dass 24h Wachheit etwa 1,0 Promille entsprechen. Das kann hier als normal gelten...
Mittwoch, 23. September 2009 - Procurement
Heute hatte ich Procurement-Dienst, d.h. wir holen ein Organ (Leber, Niere, Darm oder Pankreas) aus dem Einzugsgebiet des Krankenhauses für einen hier eingetragenen Empfänger. Um 09:00 Uhr kam die Info, dass es mit dem Learjet nach Syracus an das Upstate Universtiy Hospital geht. Sind so um 11:15 Uhr mit der Ambulanz Richtung Downtown los, da wir noch den Perfusionist (Arzt, der sich um die Nierendurchspühlung kümmert) abholen mussten. Man sagt, dass es besser ist, die Nieren beim Transport auf geringem Niveau mit "UW" zu durchspühlen, eine spezielle Lösung, die von der University of Wisconsin entwickelt wurde. Berufsverkehr - dafür hatten wir eine echt laute Sirene und darüber noch ein Zusatzsignal, dass der Fahrer wie eine Hupe beliebig manuell drüberschalten kann. Dann gings nach Norden zum Privatflughafen. Nach ca. 30 min. Flug waren wir dann endlich angekommen. An Bord wurden wir sogar recht gut versorgt.
Dort dann erstmal mit der Ambulanz 25 min. zum Krankenhaus gefahren. Motorradunfall - es kamen Teams für Herz, eine Niere, Niere + Leber, Pankreas und Dünndarm. Interessant, aber nicht ohne, das mitanzuschauen. Hier geht es um Logik und knallharte Entscheidungen. Z.B. hat das Herz nicht gleich nach dem Manöver es zum Stoppen zu bringen, aufgehört zu schlagen, es ging noch 3 Sek. und hat kurz an einer Stelle geflimmert. D.h. dort ist wahrscheinlich ein Infarkt. Für dieses Team war das Organ damit nicht mehr transplantierbar.
Bin aber froh, dies alles mal miterlebt zu haben. Den Transplanationsorganisator und wie die ganzen Abläufe drumherum sind. Auch war es wert, das hiesige OP-Verhalten zu sehen. Hier gibt es eine OP-Schleuse und man muss diese benutzen. Toiletten nur in der Umkleide. Scrubs, Schuhcover, Handschuhe in allen Größen (sogar XXL) und Sorten.

Neben mir Abdul, der Fellow für's Procurement. In der Orangenen Box durch unzählige Lagen Sterilität von der Außenwelt abgeschnitten: die Leber.
Auf dem Rückweg hat uns die Ambulanz am falschen Gate abgesetzt und wir mussten dann so 15 min. übers Rollfeld schieben. Der italienische Perfusionist hat sich so aufgeregt, dass er die Polizistin auf dem Rollfelt "angeschnautzt" hat. Er hätte sich lieber zügeln sollen, denn somit hat er unseren Abflug verzögert, sich ein Ticket eingefangen und wäre von ihrem Chef beinahe verhaftet worden. Immerhin darf man auch als Transplant-Team nicht einfach so übers Rollfeld spazieren. Auf dem Rückweg eine Wolkenfront, aber alles lief gut. Im Mount Sinai ging die Empfänger-OP los. Eine Niere und Leber wurden transplantiert. Mein Fellow wird hier mitoperieren, er hat gestern 2h geschlafen und heute wird das wahrscheinlich die ganze Nacht dauern.
Dort dann erstmal mit der Ambulanz 25 min. zum Krankenhaus gefahren. Motorradunfall - es kamen Teams für Herz, eine Niere, Niere + Leber, Pankreas und Dünndarm. Interessant, aber nicht ohne, das mitanzuschauen. Hier geht es um Logik und knallharte Entscheidungen. Z.B. hat das Herz nicht gleich nach dem Manöver es zum Stoppen zu bringen, aufgehört zu schlagen, es ging noch 3 Sek. und hat kurz an einer Stelle geflimmert. D.h. dort ist wahrscheinlich ein Infarkt. Für dieses Team war das Organ damit nicht mehr transplantierbar.
Bin aber froh, dies alles mal miterlebt zu haben. Den Transplanationsorganisator und wie die ganzen Abläufe drumherum sind. Auch war es wert, das hiesige OP-Verhalten zu sehen. Hier gibt es eine OP-Schleuse und man muss diese benutzen. Toiletten nur in der Umkleide. Scrubs, Schuhcover, Handschuhe in allen Größen (sogar XXL) und Sorten.

Neben mir Abdul, der Fellow für's Procurement. In der Orangenen Box durch unzählige Lagen Sterilität von der Außenwelt abgeschnitten: die Leber.
Auf dem Rückweg hat uns die Ambulanz am falschen Gate abgesetzt und wir mussten dann so 15 min. übers Rollfeld schieben. Der italienische Perfusionist hat sich so aufgeregt, dass er die Polizistin auf dem Rollfelt "angeschnautzt" hat. Er hätte sich lieber zügeln sollen, denn somit hat er unseren Abflug verzögert, sich ein Ticket eingefangen und wäre von ihrem Chef beinahe verhaftet worden. Immerhin darf man auch als Transplant-Team nicht einfach so übers Rollfeld spazieren. Auf dem Rückweg eine Wolkenfront, aber alles lief gut. Im Mount Sinai ging die Empfänger-OP los. Eine Niere und Leber wurden transplantiert. Mein Fellow wird hier mitoperieren, er hat gestern 2h geschlafen und heute wird das wahrscheinlich die ganze Nacht dauern.
Dienstag, 22. September 2009
Dienstag, 22. September 2009 - Phantom der Oper
Dienst, d.h. Zeit mit dem Fellow verbracht. Als der OA kam durfte ich dann auch etwas Sinnvolles machen.
Abends in Phantom of the Opera im Majestic am Broadway gewesen. Hat alles gepasst, das altertümliche Theater, das aufwendige Bühnenbild, die super Soundabmischung, das Orchester und natürlich die Schauspieler. Sehr empfehlenswert! Gaston Leroux veröffentlichte das Werk 1911 und Andrew Lloyd Webber schrieb die Musik dazu. Wurde zuerst im Her Majesty's Theatre in London am 09. Oktober 1986 aufgeführt und ist damit die längste laufende Broadwayshow aller Zeiten. Außerdem wurde es schon in hunderten von Städten in 25 Ländern gezeigt, derzeit fest in 7 Locations.

Abends in Phantom of the Opera im Majestic am Broadway gewesen. Hat alles gepasst, das altertümliche Theater, das aufwendige Bühnenbild, die super Soundabmischung, das Orchester und natürlich die Schauspieler. Sehr empfehlenswert! Gaston Leroux veröffentlichte das Werk 1911 und Andrew Lloyd Webber schrieb die Musik dazu. Wurde zuerst im Her Majesty's Theatre in London am 09. Oktober 1986 aufgeführt und ist damit die längste laufende Broadwayshow aller Zeiten. Außerdem wurde es schon in hunderten von Städten in 25 Ländern gezeigt, derzeit fest in 7 Locations.

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